Sonntag, 28. April 2013

Aufruf zur kollektiven Landbesetzung am Sa 4.Mai!

Treffpunkt für die Rad-Demo zur Fläche:
11 Uhr im Sigmund-Freud Park, 1090 Wien

 
SoliLa* wird in dieser Saison den 4.Mai zu ihrem Tag des 
kleinbäuerlichen Widerstands machen und sich aktiv Zugang 
zu Land verschaffen.
 
Wir wollen ein gemeinschaftlich‐nachbarschaftliches Projekt
aufbauen, indem begonnen wird, eine alternative Produktions‐
und Lebensweise zu verwirklichen. Wir wollen uns der 
Marktlogik entziehen und mit dem angebauten Gemüse Projekte,
Freiräume und Menschen unterstützen, denen eine leistbare, 
gesunde und lokale Ernährung bislang erschwert wird ‐
hate Supermarkt, love Foodsouvereignity!
 
Der Zugang zu Land wird uns als selbstorganisiertes Projekt 
immer noch durch Kapitalinteressen, Landspekulation und eine 
elitäre Stadtgestaltung verunmöglicht. Wir sehen SoliLa im 
Kontext der Kämpfe um Recht auf Stadt, sowie im Kontext von 
Ernährungssouveränität als Teil eines dringend notwendigen
Gegenentwurfs.
 
Kommt zahlreich und bringt Werkzeug, eure Freund_innen, 
Kinder,  Saatgut, Lebensmittel, Workshops, Diskussionen und 
eigene Ideen zur Gestaltung des kollektiv belebten Stück 
Lands!
 
 
Aktuelle Infos auf: 17april.blogsport.eu
 
Resistance is fertile!
Solidarisch landwirtschaften und leben jetzt!
 
* SoliLa (Solidarisch Landwirtschaften) ist seit der Räumung 
ihrer Fläche in Jedlersdorf im April 2012 landlos. SoliLa 
steht aber weiterhin für die Aneigung der Lebensmittel-
produktion, bedürfnissorientiert, lokal, antikapitalistisch.

Sonntag, 21. April 2013

Into the fire



Into the Fire is available with subtitles in Albanian, Danish, Dutch, English, French, German, Greek, Italian and Spanish. Use the link above when embedding to make sure they're turned on.


Donnerstag, 18. April 2013

Into the fire

A hard hitting documentary which shows the plight of refugees and migrants in recession hit Athens, Into The Fire is a film with a difference. intothefire.org


Shot and edited with sensitivity and compassion, it doesn’t pull its punches and makes for harrowing viewing in parts. It is the product of crowd funding, dedication, self-sacrifice and a burning sense of justice.

On 21 April, Into the Fire will be simultaneously released on websites, blogs and other platforms around the internet. The film will be available in various languages, including Albanian, Czech, Danish, Dutch, French, German, Greek, Italian and Spanish. There are a number of public screenings planned in several countries in Europe and Northern America. To participate in the release or organise a screening see intothefire.org/publish
 
This strategy is being used to maximise the audience, in the hope that the audience will become active participants, commentators and amplifiers when it comes to

Donnerstag, 11. April 2013

Menschenjäger auf Fotosafari

Ein Fotowettbewerb gegen Frontex

Die Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen kurz „Frontex“ ist nicht nur ein Wortungetüm. Wenn es selten genug in der Presse auftaucht, dann meist wegen Übergriffen auf MigrantInnen. Human Rights Watch nennt die Agentur nicht umsonst „die schmutzige Hand der EU“. (Vgl. The EU’s Dirty Hands) Etwas Reinwaschung kann also nicht schaden, wenn das Alltagsgeschäft aus Abschiebung, Flüchtlingsbooteversenken und Internierung besteht. Deswegen hat Frontex einen Fotowettbewerb unter dem treffsicheren Motto Ties that Bind: Bridging borders in modern Europe ausgerufen. Den zynischen Auftrag formuliert Frontex so:
„Oft werden Grenzen als Hindernisse zwischen Bevölkerungen wahrgenommen. Selten werden sie hingegen als wichtige Wegscheide gesellschaftlicher Integration gesehen. […] Die Beiträge sollen die Bedeutung und den Einfluss von Grenzen als Verbindungen in physischer, psychischer, sozialer, kultureller, ökonomischer und ethnischer Hinsicht zeigen.“
(Quelle Frontex)
„Ties that bind“ … kann man mit „Schwellen, die verbinden“ übersetzen. Muss man aber nicht. Im Englischen bezeichnet man auch Kabelbinder als „tie“ und „bind“ heißt eben auch „fesseln.“ Wir wollen das Motto einer subversiven Lesart zu unterziehen und rufen auf sich mit kritischen Beiträgen, die etwas anderes zeigen als „die inspirierende Schönheit europäischer Landschaften“ (Zitat aus dem Aufruf von Frontex) am Wettbewerb zu beteiligen.
Da diese Beiträge keine Preis gewinnen werden, veröffentlichen wir Sie zusammen mit Euren Bildbeschreibungen. Also schickt uns Fotos und Schnappschüsse, die den Widerstand von denen zeigen, die Grenzen überschreiten …

Einsendeschluss von Frontex ist der 30. April. Die Einreichungsunterlagen findet ihr hier. Mehr Informationen über den Wettbewerb von Frontex findet sich hier. Wir veröffentlichen auch Beiträge die später eingehen … und zwar bis zum 15. Mai — auch solche, die nicht bei Frontex eingereicht wurden. Bei Bildern, die bei Frontex eingereicht werden achtet darauf, dass Frontex diese weiter verwenden kann. Es sollten also keine Bilder sein, die sich aus dem Kontext reißen lassen und auf denen z.B. AktivistInnen abgebildet sind, die nicht in Publikationen der Menschenjäger erschienen wollen.
Beiträge bitte an redaktion@prager-fruehling-magazin.de.

Im Übrigen - wer wider erwarten beim Frontex-Wettbewerb gewinnt, kann gerne die 500 Euro Preisgeld an eine antirassistische Initiative oder den Fluchthelfer seines Vertrauens spenden.

(Quelle: Prager Frühling Magazin)