Freitag, 22. März 2013

Spekulation mit Nahrungsmitteln


Stoppen Sie die Spekulation mit Nahrungsmitteln.
Unterschreiben Sie die Initiative von Solidar Suisse hier

Sonntag, 17. März 2013

European Action Week Against Racism 16-24 March

21 March is the International Day for the Elimination of all Forms of Racial Discrimination, established by The General Assembly of the United Nations in 1966 following the brutal murder of 69 protestors in the South African township of Sharpeville in 1960. The massacre occurred during a protest against the apartheid laws of the South African government, a regime systematically enforcing racial inequality and segregation. Today racist murders and violence are still frequent and racial discrimination continues to be found at every level of our societies.

Every year around 21 March, the UNITED network coordinates the European-wide Action Week Against Racism and calls upon the international community to bring an end to racism, discrimination and intolerance. We urge NGOs, community organisations, schools, local councils and all manner of groups and individuals to join forces and confront racism with direct action. Whether by organising activities, supporting others or spreading the message, we can encourage ourselves and others to open up our eyes, see racial injustice around us and speak out against it. With our minds and voices, racism can be eliminated.

Homepage: European Action Week Against Racism
There will be also a big Demonstration in Vienna! 
Come and join!

Freitag, 15. März 2013

Aktion von Amnesty International

 Hände hoch für Waffenkontrolle. Jetzt auf http://amnesty.at/haendehoch. Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - eine halbe Million Menschen jedes Jahr.


Für den Handel mit Pferdefleisch gibt es klare Vorschriften. Nicht so für Geschäfte mit Maschinenpistolen. Die Uno muss ein robustes Waffenhandelsabkommen beschliessen!


Sonntag, 10. März 2013

Umstrittenes Urteil im "U-Bahn-Schubser"-Prozess

Black Community: Entsetzen und Zorn nach Fehlurteil gegen rassistischen Gewalttäter!

Einmal mehr wurde die Black Community vom österreichischen Justizsystem bitter enttäuscht: Das Urteil im Verfahren gegen den Gewalttäter, der eine schwarze Frau vor die U-Bahn gestoßen hatte, lautet 12 Monate bedingt.

Fassungslosigkeit herrscht in der Wiener Black Community nach dem gestrigen Fehlurteil am Wiener Landesgericht. Eine Frau wird vor die U-Bahn gestoßen, wird fast von der U-Bahn überfahren und der rassistische Gewalttäter erhält nur 12 Monate bedingte Haft! Für die Betroffenen und viele Angehörige ist klar: In diesem Prozess hat die Hautfarbe eine entscheidende Rolle gespielt. Gerechtigkeit gibt es für Menschen mit afrikanischen Wurzeln in diesem Justizsystem nicht.

Während Polizei und Justiz Menschen mit afrikanischen Wurzeln bei jeder Kleinigkeit die volle Härte des Gesetzes spüren lassen, werden rassistische Gewalttäter mit Samthandschuhen angefasst. Typisch dafür war der Aufmarsch der Polizeieinheit WEGA während des Prozesses um die Black Community einzuschüchtern. Während drinnen der rassistische Gewalttäter mit Samthandschuhen angefasst wurde, kam es vor dem Gerichtsaal zur Verhaftung eines schwarzen Aktivisten weil dieser
gegen das Skandalurteil protestierte.
Nyherovwo Erhema ist Vorsitzender der Niger-Delta Initiative Austria, in seinem Verein sind viele Menschen aus Afrika aktiv. Er hat den Prozess beobachtet und bringt die Stimmung auf den Punkt: 'Zuerst wurde der rassistische Gewalttäter von der U2-Station Taborstraße nicht wegen versuchten Mordes angeklagt und dann noch ein extrem mildes Urteil? Gibt es für uns keine Gerechtigkeit?'. Auch der Verlauf des Prozesses hat viele erschüttert. Ein Angehöriger des Opfers berichtet: 'Die Stimmung im Gerichtssaal war von Respektlosigkeit geprägt. Das Opfer ist immer noch schwer verletzt, traumatisiert und wurde von der Richterin mehrmals schroff unterbrochen. Justizangestellte telefonierten während des Prozesses und das Opfer wurde wie ein kleines Kind behandelt. Wir alle haben den Eindruck, dass das österreichische Justizsystem zutiefst rassistisch ist.'
Die schwarze Gemeinde Wiens wird dieses Urteil nicht tatenlos hinnehmen. 'Viele von uns mussten vor Diktatur und Bürgerkrieg fliehen, wir gehen arbeiten, haben Familien und viele von uns sind bereits österreichische StaatsbürgerInnen. Dieses Justizsystem wird auch durch unsere Steuergelder finanziert und eine solche Behandlung lassen wir uns nicht gefallen. Protestaktionen sind geplant' so Obmann Erhema abschliessend.
(Quelle: no-racism.net, 9. März 2013)

Statement von Amnesty Österreich:
"Staatsanwaltschaft und Polizei haben es verabsäumt den rassistischen Hintergrund des 'U-Bahn-Schubsers' zu untersuchen. Es ist absurd, hier so zu tun, als handle es sich um eine ganz normale Rempelei zwischen ganz normalen Menschen."
Heinz Patzelt zum Urteil im gestrigen "U-Bahn-Schubser" Prozess

Donnerstag, 7. März 2013

Lend Your Leg


LANDMINEN – ZAHLEN UND FAKTEN
 
Im Jahr 2011 wurden 4.286 neue Opfer von Landminen und Blindgängern registriert, wobei die Dunkelziffer hier erfahrungsgemäß hoch ist. Insgesamt kann man sagen, dass weltweit etwa alle zwei Stunden ein Opfer von Landminen und explosiven Kampfmittelrückständen zu beklagen ist. Der beständige Rückgang der jährlichen Unfallraten in Ländern, die von Anti-Personen Minen am meisten betroffen sind, wie Afghanistan und Kambodscha, wurde durch Anstiege in Ländern mit neuen oder schärferen Konflikten, wie Libyen, Pakistan, Sudan, Süd-Sudan und Syrien, aufgehoben. Über 40% der Opfer sind Kinder.

Schätzungen zufolge gibt es insgesamt mehr als 500.000 Überlebende von Landminenunfällen, die auf lebenslange Hilfe angewiesen sind. Die von den Vertragsstaaten bereitgestellten finanziellen Mittel werden den schwerwiegenden Herausforderungen jedoch nicht gerecht: 2011 wurden die finanziellen Hilfsmittel für Opfer um nahezu ein Drittel gekürzt und befinden sich nun auf ihrem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Landminen-Bericht 2007. Insgesamt gaben die Staaten nur 23 Mio. Euro aus, um die 500.000 Überlebenden sowie ihre Familien und ihr Umfeld zu unterstützen. 

Noch immer sind bis zu 78 Länder und Hoheitsgebiete von Landminen und Kampfmittelrückständen verseucht: davon sind 59 Staaten sowie sechs Gebiete stärker betroffen und 13 weitere Staaten melden entweder eine vermutete oder restliche Kontamination. In einigen Ländern ist der Anteil der Kinder an den Minenopfern besorgniserregend hoch. Kenia, Uganda und der Jemen, wo der Anteil bei 90% liegt, sind die traurigen Spitzenreiter, dicht gefolgt von Libyen und Afghanistan (über 60%) sowie von Laos (58%). Seitdem die Ottawa-Konvention 1999 in Kraft getreten ist, sind jedes Jahr mehr als 1.000 Kinder diesen Waffen zum Opfer gefallen. Die Bedürfnisse von Kindern sind größer als die von Erwachsenen. Wegen ihres Wachstums müssen ihre Prothesen regelmäßig angepasst werden.

Die Kampagne
 

Mario Galla, Model

Ulrike Folkerts, Schauspielerin

 
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Vom 1. März bis zum 4. April zeigen Menschen weltweit auf Fotos mit einem hochgeschlagenem Hosenbein ihre Solidarität mit Opfern von Minen und Streumunition und fordern von den USA und allen anderen noch fehlenden Nationen den Beitritt zum internationalen Minenverbot.

Hier der Link zur Homepage.