Freitag, 31. August 2012

Wiener Straßenkunstverordnung verjagt KünstlerInnen

 Artikel auf  derStandard.at 
Straßenkünstler fühlen sich aus Wien verjagt
Eine im Juli umgesetzte Änderung der Wiener Straßenkunstverordnung zeigt ihre Folgen: Künstler, die seit jeher den Stephanspatz, den Graben und die Kärntner Straße in der Innenstadt geprägt haben, sind nun verschwunden.

Ein Marionettenspieler, der seit 20 Jahren an der Ecke zum Graben das Straßenbild dominierte, ist im bereits im Juli nach Salzburg übersiedelt, berichten mit ihm befreundete Straßenkünstler. Auch "Street Life Supreme", die bekannteste Breakdancer-Gruppe vom Stephansplatz, spielen mit dem Gedanken, ihr seit rund 17 Jahren Erfolg bringendes Territorium zu verlassen. Seit zwei Monaten sind sie nun schon nicht mehr aufgetaucht.
(Maria von Usslar, derStandard.at, 29.8.2012)
In dem Artikel gibt es ein auch Video über die Gruppe "Street Life Supreme" und was sie von der neuen Regel halten.

Hier ein Portrait der Gruppe auf YouTube:



Schon im Mai 2012 erschien im Augustin ein Artikel über El Diabolero - ein Profi und Showmaster der Jongleurszene - auch ihn wollte man mit fraglichen Mitteln vertreiben. Hier der Link zum Augustin-Artikel.

Ja. Wien ist anders.

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