Donnerstag, 9. August 2012

Tag der Indigenen Völker

Der Internationale Tag der indigenen Völker wird jedes Jahr am 9. August begangen, um ein Bewusstsein für die Probleme zu schaffen, denen indigene Völker gegenüberstehen und zu helfen, die Einhaltung ihrer Menschenrechte zu verbessern. 

Survival International veröffentlicht anlässlich des 18. Internationalen Tages Indigener Völker eine Fotogalerie mit Luftaufnahmen indigener Gemeinschaften.

Jäger des kenianischen Massai-Volkes.
© Caroline Halley des Fontaines/Survival

Die 370 Millionen Indigenen teilen sich auf etwa 5000 verschiedene Völker auf, die in 70 Staaten leben. Sehr bekannt sind zum Beispiel die Inuits in Kanada oder die Aborigines in Australien. Aber auch in vielen anderen Ländern gibt es Indigene. Sie haben oft mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen und leiden unter Unterdrückung. Beispiele hierfür sind die Zerstörung des Lebensraums, Landraub, diskriminierendes Verhalten von Polizei und Militär und extrem schlechte Lebensbedingungen.

- Durch illegale Abholzung wird den Indigenen im Norden Brasiliens der Lebensraum genommen. Sie leben oftmals von der Landwirtschaft und sind auf ihr Land angewiesen. Die Polizei schreitet auch bei gewaltsamen Übergriffen von Landräubern nicht ein.

- Zwei indigene Völker in Paraguay leben schon seit Jahren in menschenunwürdigen Verhältnissen ohne sauberes Trinkwasser, genügend zu essen und ohne eine gute Gesundheitsversorgung. Paraguay weigert sich, ihnen ihr gestohlenes Land zurückzugeben .

- In Mexiko werden Angehörige indigener Völker viel öfter Opfer von Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen durch Soldaten. Die Militärjustiz verurteilt solche Fälle nur selten.

Dies sind nur einige Beispiele von vielen. Bis zur Gleichberechtigung der indigenen Völker ist es noch ein weiter Weg.



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