Freitag, 24. August 2012

Das gallische Dorf in der EU

Artikel auf fm4.orf.at/stories vom 21.08.2012:
Ein Lehrer bringt tausende Flüchtlinge in sein Dorf und wird dafür zum Bürgermeister gewählt: Das Gegenmodell zur Festung Europa
Es ist ein gewagter, für manche ein hinkender und für viele wahrscheinlich ein unpassender Vergleich. Ich ziehe ihn hier trotzdem. Wir haben unsere Großeltern gefragt, ob sie vom Massenmord zur Nazizeit gewusst haben und was sie dagegen unternommen haben. Und was werden unsere Enkel uns mal fragen? Sie könnten uns vielleicht fragen, was wir dagegen unternommen haben, dass tausende Bootsflüchtlinge im Mittelmeer sterben, dass sie von der europäischen Grenzschutzagentur Frontex abgedrängt werden, dass sie im überwachten Mittelmeer zwischen Europa und Afrika ertrinken. Was unternehmen wir dagegen, dass Kapitäne oder Fischer, die Flüchtlinge retten und ans Festland bringen, deshalb vor Gericht gestellt werden? Wie verhalten wir uns in der Festung Europa?
 (...)
Domenico Lucano hält seine Cittá Futura für nichts Ungewöhnliches: "Wir haben getan, was zu tun ist. Was wir hier gemacht haben, ist normal. Dass es so außergewöhnlich erscheint, liegt daran, dass die Welt nicht mehr normal ist. Es hat dem Dorf irrsinnig viel Gutes gebracht."
Hier gehts zum vollständigen Artikel. Die Reportage gibts auch zum Anhören (ganz unten auf der Seite).

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