Freitag, 3. August 2012

Aktion scharf in der Wiener U-Bahn...

... oder Alltagsrassismus in Österreich



Dazu ein Ausszug aus dem "daStandard"-Blog vom 2. August 2012:

Rassismusvorwürfe gegenüber der österreichischen Polizei sind nichts Neues. Kritisches journalistisches Gespür würde hier nicht schaden, denn wenn man als (Fernseh-)Reporter schon eindeutiges Vorgehen beobachtet, sollte man es auch so benennen und gegebenenfalls auch kommentieren. Beides ist im ORF-Beitrag nicht passiert. Er suggeriert, dass die Sicherheit in den Wiener Öffis durch Personen mit "ausländischem Aussehen" gefährdet wird - doch da ist ja die Polizei, um dafür zu sorgen, dass wir uns nicht sorgen müssen.
(Quelle: daStandard, Blog / Olivera Stajić)


Dazu die ORF-Stellungsnahme:

"Aufgrund der (auch zeitlich) intensiven Beobachtung der Amtshandlungen durch die an Ort und Stelle anwesende 'Wien heute'-Redakteurin war klar ersichtlich, dass die BeamtInnen der Polizei gezielt Personen mit nicht weißer Hautfarbe kontrolliert haben. Das könnte man als Zufall ansehen - die Redaktion hat es nicht getan und diesen Umstand daher angesprochen; dies auch im Hinblick auf Tradition und Selbstverständnis von 'Wien heute', jede Art von Diskriminierung zu thematisieren (Stichwort Marcus Omofuma, Bakary J. oder Mike Brennan, um nur einige Beispiele zu nennen)."
 (Quelle: ebd.)

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