Samstag, 17. März 2012

Die armen Kinder...

Kony2012: Kaltschnäuzige Geldmacherei statt Hilfe?

Momentan kursiert das Video "Kony2012" überall im Internet. Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien: Über 100 Millionen Menschen sollen den 30-minütigen Film schon gesehen haben. Inhalt: die amerikanische Organisation Invisible Children (dort kann auch der Film angeschaut weden) hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu erreichen, dass der ugandischen Rebellenführer Joseph Kony verhaftet wird. Er entführt(e) Kinder, macht Mädchen zu Sexsklavinnen und Burschen zu Kindersoldaten, die oft ihre eigenen Eltern erschießen müssen...

Doch der Spot bekommt auch massive Kritik. Zu Recht.

Artikel auf derStandard (8.März 2012)
Artikel auf derStandard (16. März 2012)

Ein Statement von KenFM trifft die Situation ziemlich gut:



Bloggerin aus Uganda:
Rosebell's Blog
"But how do you tell the story of Africans? It's much more important on what the story is acutally. Because if you show me as voiceless, as hopeless it's no space to tell my story. You shouldn't be telling my story, if you don't believe I also have the power to change what is going on. And this video seems to say the power lies in America and it does not lie with my government or with local initiatives on the ground..."
Wie es eine andere Aktivistin ausdrückt: "Just educate yourself!"

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