Sonntag, 8. Januar 2012

Antiflüchtlingskampagen 2012

Der Österreichischen Innenministerin Mikl-Leitner ist wieder einmal eine neue Boshaftigkeit für Flüchtlinge eingefallen. Dieses Mal ist es (noch) keine neue Novelle des Asylgesetztes, sondern ein Negativkampagne - ein gefundenes Fressen für die Massenmedien. Irene Brickner, Journalistin bei "der Standard" hat sich wie immer engagiert dem Thema angenommen und auf ihrem Blog bzw. als Meinungskommentar darüber berichtet:

Neue Antiflüchtlingskampagen

Wie Asylwerber ihr Taschengeld missbrauchen

Momentan bekommen AsylwerberInnen neben der sogenannten Grundversorgung auch Gutscheine der Handelskette C&A für Kleidung. Anstelle von Bargeld, mit dem sie bei Second-Hand Läden billige Kleidung und Schuhe bekommen könnten, werden sie gezwungen ihre Kleidung in einem festgelegten Geschäft zu kaufen - wobei sich mit den Gutscheinen vielleicht gerade eine gute winterfeste Jacke erstehen lässt und meines Wissens nach gibt es keine Schuhe bei C&A zu kaufen...

Apropo Negativekampagne gegen Schutzsuchende. In der aktuellen Ausgabe des MO - Magazin für Menschenrechte von SOS Mitmensch findet sich ein Artikel über das vorherschende Vorurteil der "reichen" AsylwerberInnen:

Arm haut auf ärmer

Unter www.asyl.at findet man übrigends die genaue Summe, die AsylwerberInnen in Österreich zusteht. Die Auflistung betrifft Oberösterreich im Jahr 2009, ist aber auf ganz Österreich übertragbar und noch immer gültig.

Sunnivah_

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