Mittwoch, 3. August 2011

Gegen Nano in Sonnencremen

Sonnenschutz geht unter die Haut, und das buchstäblich.

Grund dafür ist der Schutz gegen die schädlichen UV-Strahlen. Dieser wird in Sonnencremen entweder durch chemische oder mineralische Stoffe (Nano-Titandioxid oder Nano-Zinkoxid) erzielt. Klingt zumindest teilweise natürlich und ungefährlich. Doch der Teufel steckt im kleinsten Detail. Denn während bereits allgemein bekannt ist, dass chemische Stoffe auch Nebenwirkungen haben, sind die Folgen des Gebrauchs von Mineralien in Nanogröße noch gar nicht erforscht.

Welche Auswirkungen der Einsatz von Nano-Titandioxid auf Kinderhaut oder auf die Haut von SeniorInnen hat, ist völlig unbekannt. Ebenso, ob Nanopartikel nicht über kleine Risse in der Haut eindringen können. Derzeit führen die großen Konzerne mit uns KonsumentInnen, also ohne unser Wissen, Langzeitversuche durch und verdienen damit auch noch Geld.

Damit muss endlich Schluss sein!

Was kann ich tun?


1.) Protestieren Sie bei Herstellern und Händlern gegen den Einsatz von Nanomaterialien in Sonnencremen. Zur Online-Petition


2.) Informieren Sie sich mit dem Nanotechnologie-Ratgeber über Sonnencremen. Geben Sie die Informationen auch Ihrer Familie, FreundInnen und ArbeitskollegInnen weiter.
Zum Nanotechnologie-Ratgeber


3.) Auf marktcheck.at haben wir einen Produktcheck von 18 Sonnencremen veröffentlicht. Ebenso finden Sie dort weiterführende Infos für KonsumentInnen.
Zum Produktcheck auf marktcheck.at



4.) Rufen Sie bei den Produzenten und Händlern direkt an!
Stellen Sie Fragen und machen Sie klar, dass Sie kein Nano in Ihrer Sonnencreme haben wollen.

Greenpeace fordert

  • Wir fordern die Einzelhändler auf, den Verkauf von Produkten mit Nanotechnologie einzustellen!
  • Wir fordern die Kosmetikindustrie auf, die Langzeitstudie an uns KonsumentInnen sofort zu beenden!
  • Wir fordern eine Produktkennzeichnung, die den Namen tatsächlich verdient. Solange es keine gesetzliche Regelung dazu gibt, fordern wir den Handel auf, für eine Kennzeichnung zu sorgen, die KonsumentInnen dazu befähigt, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen!
  • Wir fordern Gesundheitsminister Alois Stöger auf, mehr Geld in unabhängige Forschung zu investieren!
  • Greenpeace tritt gegen Nanotechnologie in Lebensmitteln, Verpackungen von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten ein.
(Quelle: greenpeace.org)


Sunnivah_

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen