Donnerstag, 23. Juni 2011

Der Pakt mit dem Panda

Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisation der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf das gute Gewissen der Spender - alle sollen sich beteiligen wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden.

Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft. Sie handeln von vertriebenen Völkern, abgeholzten Regenwäldern und dem großen Geschäft mit dem grünen Umweltsiegel.

"Das Projekt Tiger des WWF startet im Jahr 1974, da hatten wir noch 5.000 Tiger in Indien. Wäre das Tigerprojekt erfolgreich gewesen, dann müsste es heute 10.000 Tiger geben zumindest 8.000. Das Geld macht nur die Forstbeamten und Tigerexperten reich." (Zitat aus der Dokumentation)

"Es wurde versucht, mit Abmahnungen durch Medienanwälte die Sendung zu beeinflussen und Interviews platzen zu lassen", schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Sendetermine:

ARD hier nachzusehen

Eins Extra 24.6.2011, 21:00 Uhr

SR 13.7.2011, 20:15 Uhr

www.greenaction.de

GreenAction-Kampagne: Briefe an den WWF - der WWF soll zu weiteren Stellungnahmen der Vorwürfe bewegt werden, eine bisherige Reaktionen des WWF gibt es auf der Homepage des WWF Deutschland und des WWF Schweiz.

Der WWF klärt auf

"Wiki" Faktencheck zum Film

--> jedeR soll sich selbst ein Bild machen, wem nun zu glauben ist. Also nie einer Seite zu 100 Prozent Glauben schenken....


Auch schon früher wurde Kritik am WWF laut:

Umstrittene Soja-Connection (taz.de 2009)

Sir Paul kritisiert WWF wegen Tierversuchen (peta.de)

Beitrag von Kathrin Hartmann

WWF und die Wirtschaft: der Klima-Lügendetektor


Interview mit Wilfried Huismann


Sunnivah_

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