Donnerstag, 31. März 2011

EU erhöht Grenzwerte für Lebensmittel um das bis zu 20-Fache

Höhere EU-Grenzwerte

Inzwischen werden in Europa radioaktiv verstrahlte Lebensmittel zunehmend zum Reizthema. Zündstoff birgt eine eilig erlassene Verordnung der EU-Kommission in Brüssel: Seit Montag sind deutlich höhere Grenzwerte in allen Mitgliedstaaten für radioaktiv belastete Lebensmittel aus Japan erlaubt. Die bisherigen Werte dürfen damit um das bis zu 20-Fache überschritten werden. Vorgesehen sind derartige Anhebungen in der Regel nur im Fall eines Super-GAUs in Europa, um Engpässen bei der Nahrungsmittelversorgung vorzubeugen.

Die Öffentlichkeit sei über die Schritte nicht informiert worden, klagen NGOs wie Foodwatch. Von unnötigem und skandalösem Vorgehen sprechen die Grünen. Von Ernährungsnotstand könne keine Rede sein, zumal der Importanteil japanischer Lebensmittel bei nur 0,05 Prozent liege, sagt Wolfgang Pirklhuber, Sprecher für Lebensmittelsicherheit bei den Grünen. Greenpeace sieht neben "grober Fahrlässigkeit" auch Widersprüche zum EU-Recht.

(Foto: APA)

Für Milch galten bisher Höchstwerte von 370 Bequerel pro Kilo, für sonstige Lebensmittel 600 Bequerel. Künftig sind 1000 Bequerel für Milchprodukte erlaubt, und 1250 für andere Nahrungsmittel. Gewürze oder Fischöl dürfen das bisherige Limit um ein 20-Faches überschreiten. Ein höheres Gesundheitsrisiko ergebe sich daraus nicht, sagen Strahlenschutzexperten. Auch im Gesundheitsministerium spricht man von keiner Bedrohung. Abgesehen davon, dass Japans Exporte fast zum Erliegen gekommen sind. Dennoch wollen sich auch Reeder und Häfen in Europa gegen die Strahlengefahr rüsten. Rotterdam pocht etwa auf eine schriftliche Garantie für Schiffe aus Asien, dass diese nicht verstrahlt sind, wie die Financial Times berichtet.

Österreich fordert eine generelle Absenkung der Grenzwerte für verstrahlte Lebensmittel, wie es aus dem Gesundheitsministerium heißt. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit hat vor kurzem in Wien extrem geringe Konzentrationen an Jod-131 in der Atmosphäre nachgewiesen. Seit vergangener Woche wird täglich gemessen - die Werte gingen seither zurück. Direktimporte kamen bisher nur zwei von Japan nach Österreich: Die Ages prüfte beide, zu bemängeln gab es nichts.

(Quelle: Verena Kainrath, Gudrun Springer, DER STANDARD; Printausgabe, 31.3.2011)

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EU: höhere Grenzwerte als nach Tschernobyl (foodwatch.de)

Link zur EU-Eilverordnung vom 26.3.2011

Umweltinstitut München

Greenpeace.at

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Sunnivah_

Dienstag, 29. März 2011

Klontierverbot in der EU endgültig gescheitert

Die Verhandlungen über ein generelles Klonfleischverbot in der EU sind endgültig gescheitert. Nach einer Marathonsitzung in der Nacht auf Dienstag konnten Vertreter von EU-Parlament, Rat und Kommission keinen Kompromiss erzielen. Damit wird die EU zumindest auf Jahre keine Regelung zu Klonfleisch haben.

Nach dreijährigen Verhandlungen zu diesem Thema kann die EU-Kommission zwar einen neuen Vorschlag ausarbeiten, doch angesichts der institutionellen Verfahren werde dies weitere Jahre dauern und von kurzfristigen Interessengruppen verzögert werden, kritisierte die ungarische Ratspräsidentschaft.

Damit bleiben Klonfleisch und die Produkte von Nachkommen geklonter Tiere weiterhin in der EU verkäuflich. "Die Minister wollten sich weder auf ein Verbot noch auf eine Kennzeichnung von Klonfleisch einlassen. Diese kompromisslose Haltung hat das Scheitern provoziert", sagte der deutsche EU-Abgeordnete Peter Liese.

Zuletzt sei man den Vertretern des Rates weit entgegengekommen. "Aber offenbar wollen die Mitgliedsstaaten, dass die Verbraucher Klonfleisch essen, ohne dies zu erfahren. Der Rat stellt sich mit seiner Politik gegen die breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Europa", so Liese.

Der ungarische Landwirtschaftsminister Sandor Fazekas zeigte sich ebenfalls enttäuscht. Eine angebliche "Lösung", die in der Praxis ein falsches Gefühl der Sicherheit gegenüber Konsumenten gegeben hätte, sei nicht akzeptabel gewesen.

(Quelle: APA)

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Zum Thema Klonfleisch auf Konsument.at (2009)

Geklonte Tiere als Nahrungsmittel in der EU (Jänner 2011)

Lebensmittel von Klontieren Europa längst im Handel (foodwatch.de)

E-Mail Aktion von foodwatch.de:

(Foto: foodwatch.de)

Klonen - warum? (artikelmagazin.de)

Klonschnitzel - Steht die Zukunft vor der Tür? (Februar 2011)


Na dann: Mahlzeit

Sunnivah_

Sonntag, 27. März 2011

Festival de Cine Latino

Vom 31. März bis 7. April 2011 findet in Wien das "Festival de Cine Latino" im Filmcasino (1050 Margaretenstraße 78) statt. Insgesamt werden 23 Beiträge von Spiel- und Dokumentarfilmen gezeigt, heuer zum ersten Mal mit einer Auswahl an Genre-Filmen.

Der Filmischer Schwerpunkt "Foco Nicaragua" ist dem mittelamerikanischen Staat Nicaragua gewidmet.

Liste der Filme von A-Z:

Aguas Verdes (2009)
Amar (2009)
Besouro (2009)

Biutiful (2010)

Das Leben von Uxbal ist alles andere als BIUTIFUL. Er verdient sich seim Leben als Kleinkrimineller, indem er illegale Einwanderer zu Fälscherarbeiten erpresst. Außerdem ist er Anführer eines Rings von afrikanischen Straßenhändlern...
Alejandro Gonzáles Iñárritu, 1963 in Mexiko City geboren, ist Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Mit seinem Erstling AMORES PERROS aus dem Jahr 2000 begann sofort eine steile internationale Karriere, zweiter und dritter Teil der Triologie sind 21 GRAMM und BABEL.

Cinco días sin nora (2008)

Das Dschungelradio (2009) - Dokumentarfilm von Susanne Jäger

In einem Land voller häuslicher Gewalt ist das "Palabra de Mujer", zusammen mit dem örtlichen Frauenzentrum, für viele Menschen ein Symbol für wichtige Veränderungen. Der Film erzählt die Geschichte eines Bürgerradios im Dschungel von Nicaragua. Das Radio hat sich einem besonderen Ziel verschrieben: dem Kampf gegen den alltäglichen Machismo. Als wortgewandte Hexe geht die Radiomacherin Yamileth Chavarria täglich auf Sendung und klagt im Plauderton namentlich die Männer des kleinen ORtes an, die ihre Frauen und Kinder misshandeln. Sie erhofft sich, au diesem Weg ein Zeichen zu setzten gegen das Vesagen der Justiz, die selbst Frauenmorde oft nicht zur Anklage bringt.

De ollas y sueños (2010)
É proibido fumar (2009)

Einmal mehr als nur reden
(2010) - Dokumentarfilm von Anna Katharina Wolgenannt

Im Februar 1984 bilden 50 ÖsterreicherInnen die Arbeitsbrigade "Februar '34" und brechen au nach Nicaragua. Ihr Motiv ist die Solidarität mit der sandinistischen Revolution, die die jahrzehntelange Diktatur des Somoza-Clans gestürzt hat. Einen knappen Monat lang bauen sie unter schwierigen Bedingungen an einem Gemeindezentrum und lernen währenddessen ein Land im revolutionären Prozess kennen.

El cuerno de la abundancia (2008)
El último aplauso (2008)
Inti-illimani - donde las nubes cantan (2007)

La isla - archivos de una tragedia (2009)

Armee und Polizei verschleppen und ermorden in Guatemala Ende des 20. Jahrhunderts hunderttausende Menschen. Dieser beispiellose Völkermord in der jüngeren Geschichte Amerikas bleibt bis heute ungesühnt. Ein System von Terror und Straflosigkeit setzt bis heute auf Schweigen und Mangel an Beweisen. Doch im Jahre 2005 wird nach einer gewaltigen Explosion in der Hauptstadt von Guatemala zufällig das geheime Archiv der Nationalpolizei gefunden. Auf dem Gelände der heutigen Polizeischule lag früher die Insel, ein geheimes Gefängnis gefürchteter Kommandos der Policia Nacional. Und hier tauchen jetzt Millionen Dokumente auf...

La mosca en la ceniza
(2009)
La nana (2009)
La vida de los peces (2010)
La yuma (2009)
Los viajes del viento (2009)
Nostalgia de la luz (2010) - Dokumentarfilm von Patricio Guzmán
Sólo quiero caminar (2008)
Un novio para mi mujer (2008)
Viaje redondo (2009)

Victorio (2010)

Victorio ist ein Mara, Mitglied einer der größten, brutalsten gefährlichsten und effektivsten Verbrechervereinigungen der Welt, die in ganz Mittelamerika ihr gefürchtetes Unwesen treiben. Aber er ist kein überzeugter Mara. Als er nach einer Auseinandersetzung mit einer befeindeten Bande untertauchen muss, findet er bei einem Drogendealer in einem Randbezirk von México City als Bodyguard Unterschlupf. Dort lernt er Gabriela kennen und lieben. Sie ist Rosenverkäuferin, wird aber dazu gezwungen, mit Drogen zu dealen. Beide möchten aus dieser schrecklichen Welt ausbrechen und beschließen, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch die Handlanger der Mara und des Drogenbosses sind überall...

Es sind auf jeden Fall viele interessante Filme dabei,
Sunnivah_

Freitag, 25. März 2011

Wie Ausländerrazzien noch effektiver werden

Von Brickners Blog auf derStandard.at:

Die Fremdenpolizei soll das Recht bekommen, auf Verdacht jede Wohnung zu betreten, in der ein "illegaler" Ausländer vermutet wird - Das Hausrecht würde dadurch laut Experten außer Kraft gesetzt - doch die in der Fremdenrechtsnovelle enthaltene weitere Verschärfung blieb bisher unkommentiert

Die eigene Wohnung bietet Schutz, Unerwünschte weist man an der Tür einfach ab - und auch die Polizei darf nur herein, wenn ein ernster, strafrechtlich begründeter Verdacht besteht: So bestimmt es das Hausrecht, das durch Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Recht auf Familien- und Privatleben) abgesichert ist. Davon geht in Österreich jeder aus - und kann das bisher auch tun, denn selbst Ausnahmen von der Regel legen der Exekutive Einschränkungen auf.



(Foto: Günter Havlena / pixelio.de)

So etwa bei der Suche nach "illegalen" Ausländern. Will die Polizei eine Wohnung betreten, so muss sie den begründeten Verdacht haben, dass sich darin fünf "Fremde" - unter ihnen "Illegale" - befinden. Besagte Bestimmung laut Paragraf 36 Fremdenpolizeigesetz wurde ursprünglich eingeführt, um in so genannte Bunkerwohnungen von Schleppern vorzudringen. Sie gilt auch, wenn die Fremdenpolizei in legalen Flüchtlingsunterkünften Einzelne oder Familien zur Abschiebung abholt.

Für Polizisten einfacher

Sie gilt nicht, wenn sich an dem Ort weniger als fünf Ausländer aufhalten. Ist das der Fall, stehen die Polizisten wegen des Hausrechts ermächtigungslos vor verschlossenen Türen. Sie müssen abwarten, dass die „Fremden" die Wohnung verlassen. Ein Hemmnis, das jetzt beseitigt werden soll: In die Regierungsvorlage für die Fremdenrechtsnovelle, die vor zwei Wochen im Ministerrat beschlossen worden ist, wurde eine weitere Verschärfung hinein montiert. Davor, im Begutachtungsentwurf, war sie noch nicht enthalten.

Und zwar soll laut dem kurzerhand veränderten Paragrafen 36 das Betreten von „Grundstücken, Räumen, Betriebsstätten, Arbeitsstellen sowie Fahrzeugen" künftig auch dann bereits erlaubt sein, wenn „auf Grund bestimmter Tatsachen" anzunehmen ist, dass sich darin ein einziger „illegaler Fremder" befindet. Nur einer reicht: Das würde der Fremdenpolizei Zugang zu Privatwohnungen alleinlebender Ausländer oder binationaler Paare eröffnen, mit oder ohne Kinder - wenn der Ausländer in Verdacht steht, keinen gültigen Aufenthaltstitel zu besitzen. Und die Polizisten dürften in der Wohnung dann auch „Behältnisse" inspizieren, um Personen zu finden, die sich etwa im Kleiderkasten oder hinter einer eingezogenen Trennwand verbergen. Das sieht ein weiterer neuer Paragrafenzusatz vor.

Übersehen worden?

Wem das jetzt martialisch vorkommt, der ist nicht allein: Der Wiener Anwalt und Fremdenrechtsexperte Georg Bürstmayr etwa meint, dass diese Verschärfung krass menschenrechtswidrig ist. Den Verhandlern des Fremdenpakets hingegen war die neuerliche Entwurfsänderung und die damit einhergehende Grundrechtsproblematik bisher kein einziges Wort wert. Ob sie ihnen entgangen ist? Aber vielleicht soll der verschärfte Paragraf 36 FPG ja still und unauffällig beschlossen werden - im April, wenn das Nationalratsplenum über dieses vielschichtige Gesetz abstimmt.

Irene Brickner

Donnerstag, 24. März 2011

Krieg in Libyen

Fernsehbeitrag, Mediathek DasErste:

Bomben auf Gaddafi, Japan in Not: Welt aus den Fugen?

Über das Thema 'Bomben auf Gaddafi, Japan in Not: Welt aus den Fugen?' spricht Sandra Maischberger mit dem Bestsellerautor und Ex-Manager Jürgen Todenhöfer - er überlebte vor wenigen Tagen einen stundenlangen Raketen- und Granatenangriff in der libyschen Wüste. Ebenfalls in'Menschen bei Maischberger' sind der Friedensaktivist und Fernsehmoderator Franz Alt, Reporterlegende Peter Scholl-Latour und andere Gäste.

Bücher von Jürgen Todenhöfer:

- Bin Laden tötete wengier Menschen als Bush

- Wer weint schon um Abdul und Tanaya? Die Irrtümer des Kreuzzugs gegen den Terror

- Andy und Marwa. Zwei Kinder und der Krieg

- Warum tötest du, Zaid?

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Hier ein Bericht von Aljazeera über die westliche Intervention gegen Gaddafi

Text der UN-Resolution (guardian.co.uk)

Die Geschichte vom großen Wasserklau (derStandard.at)

Sahara-Wasser für Libyens Küste (Zeit online)

UN-Resolution 1973 - was ist erlaubt? (Welt online)

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Kritische Information von allen Seiten zum aktuellen Weltgeschehen sind sehr wichtig. Medienberichte müssen immer hinterfragt werden und die Motive der Politik auf jeden Fall! Hinter dem "Schutz von Zivilisten" lässt es sich gut verstecken und wer gegen die UN-Intervention ist, ist plötzlich für Gaddafi? Plötzlich sind Politiker in den Wahlvorbereitungen wieder hoch im Kurs, weil sie versuchen die Welt zu retten - dass sie kurz davor aber noch mit Gaddafi befreundet waren und dass "der Westen" gerade gegen seine eigenen Waffen kämpft, wird nicht mehr gesehen...

Sunnivah_

Dienstag, 22. März 2011

Das ist nicht unser Gesetz!

Machen wir uns stark gegen das FremdenUnrechtspaket!

Es liegt jetzt an uns allen. Vor uns liegt ein Fremdenrechtspaket, das Minderjährige ins Gefängnis steckt, ein Mehr an Schubhaft bringt, bürokratische Hürden hochschraubt, noch größere Unsicherheit für zugewanderte Menschen schafft, Beziehungen zerreißt und Familien trennt. Wollen wir das? Oder wollen wir eine menschenfreundliche und menschenwürdige Politik, die die Rechte der Menschen stärkt und das Zusammenleben fördert?

Machen wir uns stark! Für Menschenschutz und Gleichberechtigung! Für eine Politik, die Chancen eröffnet, anstatt sie zunichte zu machen! Und schicken wir das FremdenUnrechtspaket der Innenministerin zurück an die Absenderin! Jede Unterstützung zählt!

Aufruf zur Demo:

Mittwoch, 27. April 2011: DEMONSTRATION GEGEN DAS UNRECHTSPAKET

18.00 Uhr: Christian Broda Platz / Westbahnhof

18.30 Uhr: Abmarsch Mariahilferstraße

20.00 Uhr: Schlusskundgebung vor dem PARLAMENT

Asyl in Not

www.machen-wir-uns-stark.at


Sunnivah_

Sonntag, 20. März 2011

Kaufnix-Tag

Am 19. März war in Wien die Demonstration für Frauenrechte anlässlich des 100jährigen Jubiläums. Sie wurde von der Aktion 20000 Frauen initiiert: Vor 100 Jahren fand die in Wien die erste große Demonstration für Fauenrechte statt. An die 20.000 Personen, mehrheitlich Frauen, marschierten damals auf der Ringstraße zum Rathaus. Auch heuer waren viele Organisationen vertreten, laut Radionachrichten waren an die 5.000 Menschen auf der Straße.


(Foto: privat)

Wie wollen in einer Welt leben, in der...
Frauen und Männer glaich viel Geld und Macht besitzen und Frauen überall gleichwertig mitentscheiden. Frauen vor Männergewalt geschützt sind, Frauenkörper keine Werbeobjekte sind und keinem Schönheitsdiktat ausgesetzt werden. Angehörige anderer Kulturen respektiert werden, Menschen vor der Illegalisierung, Verhetzung und der daraus folgenden Praxis von Schubhaft, Ausweisung und Abschiebung geschützt sind.


Im Zuge der Demonstration möchte ich eine nette Aktion weitergeben. Eine Frau teilte Flyer mit ihrer persönlichen Nachricht aus: "JEDER MITTWOCH IST KAUFNIX-TAG!"
Ein kurzer Text beschreib ihre persönlichen Erlebnisse und warum sie diese Aktion startet, hier ein kurzer Auszug:

"die wirtschaft lebt nicht von der deckung der grundbedürfnisse, von der schnäppchen-jagd, vom sich-belohnen. und von der kurzlebigkeit der produkte und dienstleistungen. das BIP steigt, dielebensqualittä sinkt. ich mach nicht mehr mit: statt nach der arbeit zu shoppen, lade ich meine nachbarn zu spaghetti ein oder geh spazieren. ich brauch weniger geld und ärgere mich nicht mehr über die schlechte qualität..."

Eine nette Aktion, die es verdient verbreitet zu werden! Also: Mittwoch ist Kaufnix-Tag!

Viel Motivation beim Durchhalten,
lg Sunnivah_

Mittwoch, 16. März 2011

Uranium - is it a country?

Eine Dokumentation über die Produktion von Brennstäben und deren Transport



Der Film steht unter der creativ commons Lizenz BY-NC-ND 3.0 DE und darf nichtkommerziell und unverändert unter Namensnennung vervielfältigt werden -
Daher ein Link auf die Homepage: www.strahlendesklima.de

Albtraum Atommüll
- Hier eine weitere Dokumentation des Fernsehsenders ARTE, die das Thema Atomkraft und Atommüll umfassend beleuchtet.

www.atomausstieg.at

Live-Ticker rund um die Atomkatastrophe in Japan auf derstandard.at

Bericht von die taz über den Fukushima-Betreiber Tepco

Wikileaks: Risiken bei Japans AKW's waren anscheinend schon bekannt (rp online)

Der blinde Glaube an die Technik (sueddeutsche.de)

Greenpeace: Atomstrom - offener Brief an die österr. Landeshauptleute

Sunnivah_

Donnerstag, 3. März 2011

EURATOM Volksbegehren

Noch 5 Tage - bis einschließlich 7. März 2011 - ist es möglich, das EURATOM-Volksbegehren auf dem Gemeindeamt/Magistrat zu unterschreiben!

Es wird auch am Samstag (5. März) und am Sonntag (6. März) möglich sein, sein NEIN zu Atomenergie abzugeben - außerdem an zwei Werktagen bis 20 Uhr!

Auf der Seite www.euratom-volksbegehren.at gibt es eine Übersicht aller Eintragungslokale und die Übersicht der Eintragungszeiten.

Österreich sagt NEIN zu Atomenergie!

Sunnivah_