Montag, 21. Februar 2011

"Unser Sieg steht bevor"

Die Nachrichten Plattform Euronews bringt immer wieder neue Berichte und Videos aus Libyen:

Die Rede des Gaddafi-Sohnes Saif al Islam konnte viele Oppositionsanhänger offenbar nicht überzeugen. Aus Benghazi meldet sich eine Augenzeugin per Telefon:

“Wir wurden angegriffen, obwohl unsere Demonstrationen in Benghazi friedlich sind. Wir haben keine politische Orientierung, wir wollen das libysche Volk nicht spalten, wir sind weder links noch in rechts. Wir sind geeint, alle Menschen in Benghazi sind ein Volk. Gaddafis Sohn spricht von Aufruhr und Spaltung aber das ist falsch. Wir sind Schwestern und Brüder. Er lässt die Libyer im Zweifel, indem er Zwietracht säht. Unser Sieg steht bevor, aber wir sorgen uns um unsere Kinder am Flughafen Benghazi-Benina, die ihr Leben für die Freiheti Libyens aufs Spiel setzen.”

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Die Gewalt, die momentan in Libyen vorherrscht ist kaum zu erfassen. Man merkt dadurch vielleicht aber auch, dass Gaddafi verzweifelt ist - und wahnsinnig: Eine schlechte Kombination. Momentan sind die Ausschreitungen in Libyen jedenfalls in allen Medien und auch in Europa kommt man nicht mehr darüber hinweg, sich damit nicht zu beschäftigen. Dass Gaddafi der EU droht, den Flüchtlingsansturm nach Europa nicht mehr zu unterbinden, sind dabei vielleicht die besten Nachrichten: Der EU wird hoffentlich klar, dass Gaddafi keiner ist, mit dem man verhandelt...

Bisher über 200 Tote - Teile der Hauptstadt Tripolis in Flammen (derstandard.at)

Gaddafi droht EU mit Ende der Zusammenarbeit (derstandard.at)

EU fordert Ende des Blutvergießens in Libyen (euronews.net)

Solidarität mit allen DemonstrantInnen, die ihre Freiheit fordern und dafür ihr Leben in Gefahr bringen!!


Sunnivah_

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