Montag, 31. Januar 2011

Exotik und Luxus

Nach mehreren Kurznachrichten zu diversen Themen im Überblick, möchte ich heute über etwas ganz anderes schreiben: Reptilien.

Als erstes über einen Videobeitrag von PeTA. Die Tierrechtsorganisation filmte auf der Terraristik in Hamm/Westfalen und deckten dabei ziemlich Missstände auf. Auch in Österreich findet regelmäßig die Exotica Terraristikbörse statt.


(Foto: privat)

Hier der Link zum Video. Ein großes Problem bei diesen Messen ist, dass selbst die VerkäuferInnen oft kein Ahnung von Tierhaltung haben und eben VerkäuferInnen und keine TierliebhaberInnen sind. Gezielte Fragen zur Tierhaltung werden einfach falsch beantwortet. Um diesen Reptilienbörsen zu entgehen, könnten man meinen es sei besser, die Tiere in ausgewählten Geschäften zu kaufen, doch selbst in Terrariengeschäften werden die Reptilien zu oft in zu kleinen Terrarien gehalten.
Die flasche Haltung geht dann bei den Privatbesitzern weiter: zu kleine Terarrien, falsche Nahrung, kein UV-Licht etc. - Reptilien sind in Österreich meldepflichtig, doch gibt es kaum Kontrollen - zuständig dafür wären AmtstierärztInnen.

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Als zweites möchte ich etwas über den Handel mit Reptilienhaut für die Modeindustrie schreiben. Auf dem Blog mikrofairkel.de bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen - ein Video dazu hier.


(Foto: www.tagesschau.sf.tv)

Der Videobeitrag ist ein Bericht der Schweizer Rundschau über den Reptilienfang in Indonesien. Abgesehen davon, dass Fang- und Exportquoten überschritten werden und somit der Bestand der Tiere drastisch zurückgeht, sieht man im Videobeitrag wie die Tiere misshandelt und gequält werden (also nichts für schwache Nerven). Rettet den Regenwald hatte im Oktober 2010 dazu auch eine Protestmail-Kampagne gestartet, die sich an Schweizer Modeunternehmen und den Schweizer Verband der Uhrenindustrie wandte. 22343 Menschen haben sich daran beteiligt.
Pro Wildlife und auch SternTV brachten einen Bericht über die Tierquälerei für den Luxus.

Eine positiv Reaktion auf den Fernsehbericht der Schweizer Rundschau gab es von Swatch: Swatch-Chef Hayek wirft Reptilien-Armbänder aus dem Sortiment

>Weiter bedeckt hält sich dagegen die Modebranche. Die Schweizer Luxusmarke Bally führt Echsen- und Pythonleder, auch aus Indonesien. Das Unternehmen wollte gegenüber der «Rundschau» keine Stellung nehmen. Man bereite eine Presseerklärung vor, hiess es. <

Wildtiere gehören in die Wildnis und sind keine Streicheltiere - dem sollten sich einige Menschen klar werden, bevor sie auf eine Reptilienbörse fahren, denn zuviel von ihnen sind unwissend und machen den Reptilien das Leben zur Hölle.

Die Tierquälerei für den Luxus finde ich besonders abartig - wer sich etwas "Besonderes" leisten möchte und ein Vermögen dafür ausgiebt, dem/der sollte es doch auch etwas wert sein zu wissen woher (und unter welchen Umständen) die Ware kommt. Kunstleder wäre doch eine Alternative? Es ist einfach verkehrt, dass für Uhrenarmbänder (!) und Handtaschen (!) Tiere eine derartige Qual erleiden müssen, gleichzeitig aber Familien in Indonesien sich durch den Fang der Reptilien den Lebensunterhalt verdienen...

Sunnivah_

Donnerstag, 27. Januar 2011

Baustart für umstrittenen Staudamm im Amazonas

Mit einer Teilgenehmigung hat die brasilianische Umweltbehörde am Mittwoch den Baubeginn für ein umstrittenes Staudammprojekt im Amazonas-Regenwald ermöglicht. Es erlaubt dem Baukonsortium Norte Energia die Rodung von rund 240 Hektar Wald am geplanten Standort des Wasserkraftwerks Belo Monte am Fluss Xingu. Zudem können Straßen dorthin gebaut werden, teilte die Umweltbehörde Ibama mit.

Mit einer Leistung von 11.000 Megawatt soll das umstrittene Staudamm-Projekt Belo Monte im brasilianischen Amazonas-Becken der drittgrößte Staudamm der Welt werden. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2015 geplant. Die Baukosten des Projekts werden auf elf Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro) veranschlagt.

Das Projekt hat wütende Proteste von Umweltschützern und indianischen Ureinwohnern ausgelöst. Sie verweisen darauf, dass amtlichen Angaben zufolge eine Fläche von 500 Quadratkilometern geflutet werden wird und 16.000 Menschen umgesiedelt werden müssen. Auch der österreichisch-brasilianische Bischof Erwin Kräutler stellt sich gegen das Projekt. Im Gegensatz dazu beabsichtigen mehrere europäische Unternehmen, darunter die österreichische Andritz AG, sich an der Errichtung von Belo Monte zu beteiligen.

(Quelle: APA)

Nähere Infos:
Eine Rodungsgenehmigung von 238 Hektar Wald gilt nur für die Errichtung der Baustelle. Für das Kraftwerk selbst fehlt weiterhin die endgültige Umweltgenehmigung vom brasilianische Umweltinstitut IBAMA. 65 ha dieser genehmigten Rodungsflächen sind naturgeschützt!

Bereits im Dezember 2010 hat die Nationalbank für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (BNDES) einen Überbrückungskredit in Höhe von R$ 1.087 Mrd an das Betreiberkonsortium Norte Energia für das Wasserkraftwerk Belo Monte genehmigt.

Plattform Belo Monte

weiterere Berichte dazu:

IBAMA-Präsident tritt wegen Belo Monte zurück

Damit ist Amazonien am Ende

Montag, 24. Januar 2011

Die Freiheitsrevolution

Solidarität mit dem Volksaufstand in Tunesien

(Quelle: APA)

Die überraschende Flucht des tunesischen Diktators Ben Ali vor dem Volkszorn überraschte auch die optimistischsten Beobachter. Vertreter des Regimes versuchen sich mit allen Mitteln an der Macht zu halten. Volksverbände und Armee kämpfen gegen die Milizen des Regimes, die mit Plünderungen, Morden und Sabotage-Aktionen den Aufstand zu diskreditieren versuchen. Der Aufstand geht trotz der „neuen“ Regierung weiter, um seine Untergrabung durch das Regime und die Pseudo-Oppositionsparteien zu verhindern.

Die hiesigen Medien liefern kein objektives Bild der Ereignisse in Tunesien seit dem 17. Dezember 2010. Ben Ali war ein Freund Europas und seine Soldaten schossen teilweise mit österreichischen Gewehren.

(Quelle: AIK)

Ich habe großen Respekt und freue mich sehr für die tunesische Bevölkerung. Nach dreiundzwanzig Jahren der Unterdrückung durch das Regime lässt sich das Volk nicht mit einer Recycle-Regierung abspeisen und demonstriert weiter! Ihre Forderung ist klar und deutlich: FREIHEIT.

Sunnivah_

Freitag, 21. Januar 2011

Erfolg für Asylwerber

EU-Gerichtshof gibt afghanischem Asylwerber recht

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat am Freitag die Abschiebung eines afghanischen Asylbewerbers aus Belgien nach Griechenland verurteilt. Der Spruch dürfte auch Auswirkungen auf andere EU-Länder haben, die aufgrund der sogenannten Dublin II-Verordnung Flüchtlinge in das EU-Land zurückgeschoben haben, in das sie zuerst eingereist sind.


Der EGMR urteilte, die belgischen Behörden hätten Asylwerber nicht nach Griechenland abschieben dürfen. So habe es konkret bei dem Afghanen eine Verletzung von Artikel 3 (Verbot unmenschlicher und erniedrigender Behandlung) durch Griechenland aufgrund der Haft- und der Lebensbedingungen des Beschwerdeführers gegeben. Außerdem registrierten die Richter eine Verletzung von Artikel 13 (Recht auf wirksame Beschwerde) in Verbindung mit Artikel 3 durch Griechenland aufgrund der Mängel des dortigen Asylverfahrens im Fall des Beschwerdeführers.

Schließlich wurde Belgien aufgrund der Überstellung des afghanischen Flüchtlings nach Griechenland verurteilt, weil der Asylwerber dem "dortigen mangelhaften Asylsystem und den damit verbundenen Risiken sowie den dortigen Haft- und Lebensbedingungen ausgesetzt" war. Ferner wurde eine Verletzung von Artikel 13 durch Belgien festgestellt, weil der Beschwerdeführer nach dortigem Recht über keinen wirksamen Rechtsbehelf gegen seine Überstellung verfügte.

Dem afghanischen Asylwerber muss Griechenland 1.000 Euro für den erlittenen immateriellen Schaden und 4.725 Euro für die entstandenen Kosten zahlen. Belgien hat dem Beschwerdeführer 24.900 Euro für den erlittenen immateriellen Schaden und 7.350 Euro für die entstandenen Kosten zu zahlen.

(APA)

Lage in Österreich:

Österreichs Position in Sachen Abschiebungen nach Griechenland ist (noch) unverändert: In Österreich werden immer noch Einzelfallprüfungen vorgenommen und es gibt kein vollständiges Abschiebeverbot.

Selbst die Menschenrechtsorganisation Amnesty Inernational fordert das Österreichische Innenministerium auf, den Forderungen des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nachzukommen und vorübergehenden einen allgemeinen Abschiebestopp von AsylwerberInnen nach Griechenland zu erlassen.

Nachtrag: Höchstgericht verhindert Abschiebung nach Athen (derstandard.at)

Endlich mal etwas bessere Nachrichten zum Thema Asyl, bleibt jetzt nur zu hoffen, dass Dublin-II bald fällt!

LG, Sunnivah_

Donnerstag, 20. Januar 2011

The Majestic Plastic Bag

Zum Thema Plastik gibt es einfach immer etwas zu berichten. Dieses kurze Video der Organisation Heal the Bay ist auf jeden Fall einen kurzen Blogeintrag wert:




Heal the Bay wurde 1985 in Los Angeles gegründet. Ihr Motto:
"When we heal the earth, we heal ourselves"

Montag, 17. Januar 2011

Guter Stoff

Eigentlich möchte ich keine "Konsum-Tipps" auf meinem Blog schreiben, doch gerade wenn man kritische ist und Probleme aufzeigt, sollte es auch ein Alternativangebot geben. Vor allem in der Bekleidungsindustrie ist das schwierig. Fair gehandelte Mode (und gleichzeitig noch mit Biobaumwolle) zu finden, hat sich für mich als sehr schwierig herausgestellt, deshalb möchte ich heute den Wiener Laden "Guter Stoff" vorstellen:

Guter Stoff für alle mit fair gehandelte T-Shirts aus Biobaumwolle - das gibt es in der Leopoldstadt in Wien im Laden von Tom Kaiserberger.

Einfärbige, bedruckte und unbedruckte T-Shirts in vielen Farben und Größen, oder mitgebrachte Textilien, Taschen und diverse Objekte selbst bedrucken? Alles ist möglich. Der Kreativität werden kein Grenzen gesetzt - und das alles zu einem leistbaren Preis.
Sogar die alte Garderobe kann bei "Guter Stoff" wieder aufgemotzt werden: Lochpimpung sei Dank ;)


(Quelle: GuterStoff.com)

Wo?
Glockengasse 8a
1020 Wien

Öffnungszeiten
Di-Fr 14:00 - 19:00
Do bis 20:00


(Quelle: GuterStoff.com)

Was heißt bio-fair-klimaneutral?

Alle EarthPositive-Produkte erfülle diese Standards...
...Global Organic Textile Standard (GOTS)
...Kohlenstoff-Fußabdruck von Carbon Trust zertifiziert
...Fair Wear Foundation
...100 % biologisch: zertifiziert von Control Union und The Soil Asssociation

mehr zum dazu auf der Seite guterstoff.com
Labeldatenbank


Hört sich vielversprechend an und ist sicher einen Besuch wert!
LG, Sunnivah_

Donnerstag, 13. Januar 2011

Plastiksackerlverbot in Österreich?

Italien hat seit 1. Jänner 2011 Kunststofftaschen verboten – In Österreich wird das wohl nicht so schnell geschehen (Bericht, derStandard online)

Ein Plastiksackerlverbot sei nicht EU-konform heißt es ständig. Doch wenn sich immer mehr EU-Länder zusammenschließen würden und solch ein Verbot durchsetzen, wäre es ganz einfach möglich. Die EU ist keine externe Instanz, die EU besteht aus den EU-Ländern. Also wer, wenn nicht die Länder selbst, kann dieses Gesetz beschließen (und es endlich EU-konform machen)? Gerade in solchen Entscheidungen die unsere Umwelt und unser Ökosystem betreffen, müssen sich unsere Politiker endlich gegen die Industrie durchsetzen.

Anschober will bundesweites Plastiksack-Verbot bis Mitte 2012 (Bericht, derStandard online)
Das Sackerl ist von der Rolle (Blog, derStandard online)

(Foto: derstandard)

Was kann ich tun?

- Online-Petition für ein Plastiksackerlverbot in Österreich hier
- Briefe/E-Mails an die Bundesregierung bzw. an die EU-Abgeordneten
- Sämtliche Hersteller von Plastiksackerln und Firmen, die Plastiksackerln verkaufen, bzw. verschenken anschreiben (Alternativen fordern)
- keine Plastiksackerl mehr verwenden

Wir vergessen zu oft unsere Macht als BürgerIn (und auch als KonsumentIn) - zumindest in dieser Sache könnten KonstumentInnen gemeinsam etwas erreichen.

Auf der Homepage http://www.mybagisnotplastic.at/ kann man verfolgen wie Wieselburg als erste Stadt Österreichs plastiktaschenfrei werden will. Am 7. Jänner brachte "Konkret" einen Beitrag darüber. Hier der Link zum Ansehen (er bleibt eine Woche aktiv).


LG und viel Erfolg im Kampf gegen Plastiktschen
Sunnivah_

Mittwoch, 12. Januar 2011

Spaniens Staatsfernsehen verbannt Stierkämpfe

Neuer Rückschlag für Spaniens Stierkampffans: Der staatliche Fernsehsender TVE verbannt die "Corridas" weitgehend vom Bildschirm. Zur Begründung heißt es, dass die Stierkämpfe meist zu einer Zeit stattfinden, in der noch viele Kinder vor dem Fernseher sitzen. Das blutige Spektakel könne auf sie beklemmend wirken. "Diese Gewalt mit Tieren müssen wir ihnen deshalb mit allen Mitteln ersparen."

In den Nachrichten und in Spartenprogrammen soll aber weiter über die umstrittene Tradition berichtet werden. Außerdem will TVE die berühmte Stierhatz in Pamplona, die alljährlich im Juli stattfindet, auch künftig live senden. Die letzte Live-Übertragung eines Stierkampfes aus einer Arena liegt bereits vier Jahre zurück. Auf Kritiken von Stierkampffreunden hatte TVE bislang mit dem Argument geantwortet, die Übertragungsrechte seien zu teuer und die Zuschauerzahlen stark rückgängig.

Im vergangenen Oktober hatte es das spanische Parlament abgelehnt, den Stierkampf zu einem nationalen "Kulturgut" zu erklären. Für den Antrag stimmten damals im Senat (Oberhaus) nur die Abgeordneten der konservative Volkspartei (PP). In Katalonien hatte das Parlament im Juli 2010 ein Stierkampfverbot für diese Region im Nordosten Spaniens beschlossen. Der Bann tritt am 1. Jänner 2012 in Kraft.

(Quelle: AP)

Mittwoch, 5. Januar 2011

this human world

Von 2. - 10. Dezember 2010 war in Wien das Filmfestival this human world - Internationales Filmfestival der Menschenrechte. Schwerpunkt des Festivalsprogramms waren Produktionen über und für Kinder und Jugendliche, sowie die spezifischen Herausforderungen und Probleme, die das Erwachsenwerden in dieser Welt mit sich bringen.



(Quelle: www.thishumanworld.com)


Das Filmprogramm war umfangreich und vielfältig. Ich habe leider nur einen Film gesehen:

Pray the devil back to hell --> hier der online Stream!

Regie: Gini Reticker, USA 2008

Eine packende Geschichte von einer Gruppe mutiger und visionärer Frauen, die für Frieden in Liberia gekämpft haben. Liberia, ein Land das durch jahrzehntelangen Bürgerkrieg völlig zerstört worden war. Die historische, aber dennoch unbekannte Leistungen dieser Frauen, werden in dieser Erzählung ans Licht gebracht.

Die Homepage Peace is Loud wurde durch diese Geschichte inspiriert.


Da ich gern viel mehr der Filme sehen wollte, hab ich mich auf die Suche nach Online Streams gemacht und bin auch fündig geworden:

Rampage (english) - Australien, 2006
Regie: George Gittoes

Rampage ist das Porträt dreier Brüder aus Brown Sub, einer heruntergekommenen Siedlung in Miami. In Brown Sub lebt man auf der Schattenseite, nicht nur des "Sunshine State", sondern auh seiner Ghettos - für Normalbürger ist das alles schlicht "verbotenes Gelände".


Kein Ort (Nowhere in Europe) - Deutschland/Polen, 2009
Regie: Kerstin Nickig

Nowhere in Europe ist ein Film über die Folgen, die die Asylpolitik der EU auf vier tschetschenische Flüchtlinge und deren Familien hat. Die Filmemacherin dokumentiert ein Jahr lang die Suche der vier ProtagonistInnen nach einem neuen Zuhause in Europa; ihre Hoffnung und Ängste, ihre Sehnsucht und Normalität.


Nightmare in Dreamland - Deutschland, 2010
Regie: Edgar Wolf, Eva Grün und Adamna Adim

Jährlich fangen tausende junge afrikanische Frauen als Dienstmädchen im Persichen Golf zu arbeiten an, da die Existenzgrundlage in ihrer Heimat nicht gesichert ist. Für viele äthiopische Mädchen ist der Job als Dienstmädchen in Dubai ihre einzige Hoffnung auf eine bezahlte Arbeit. Aber wenn sie erst einmal in ihrem "Traumland" Dubai angekommen sind, endet dieser Traum schnell in einem Alptraum moderner Sklaverei...


Kurzfilmprogramm
Thank you third world - Deutschland, 2010
Regie: Jessica Benzing & Marikus Gerlach

Ohne euch, dritte Welt, könnten wir nicht täglich Fleisch essen, den großen, schicken Wagen fahren und unsere Kinder mit billigem Platikspielzeug beschenken, das man auch ohne Gewissensbisse mal wegwerfen kann! Thank you third World - ein multimediale Open End Kampagen. Makaber? Provokant? Deifinitiv! Ist es pervers, Danke zu sagen? Oder ist es pervers, die Folgen unseres Konsums weiter zu ignorieren?


Die vollständige Liste der Filme von A-Z gibts hier.


Auf der Suche nach weiteren Online Streams bin ich auf den Film von Nina Kusturica gestoßen, den ich schon länger sehen wollte: Little Alien
Er handelt von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auf ihrer Suche nach einem besseren Leben:

Sie sind Teenager, die allein und unter größter Gefahr aus den Krisenregionen der Welt nach Europa flüchten – in der Hoffnung auf eines: ein Leben zu haben. Hier angekommen kämpfen sie für ein normales Leben und gegen ein System, das von ihnen verlangt, ihre Jugend einer ungewissen Zukunft zu opfern.

Hier der Online Stream! Auf der Seite www.cultureunplugged.com sind allgemein viele Dokumentationen und Filme zum Thema Menschenrechte, Hunger & Armut, Migration, Religion, etc... zu finden.


Lg, Sunnivah_